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Aktuelle Bauprojekte

Am 6. Oktober 2026:
Eröffnung der Barfüßer Hausbrauerei im Lamm-Areal

Der Bau einer Hausbrauerei mit Hotel und Stadtwohnungen im Herzen der Giengener Innenstadt ist eines der zentralen Projekte im Sanierungsgebiet „Stadtmitte“. Am Vorabend, den 5. Oktober 2026, fand die offizielle Einweihung für den neuen Anziehungspunkt mitten in Giengen mit geladenen Gästen durch die Barfüßer Gastronomie-Betriebs GmbH & Co. KG zusammen mit der Stadtspitze statt. „Die Barfüßer Hausbrauerei plus RiKu-Hotel direkt am Skulpturen-Erlebnispfad wird ein Magnet in unserer Fußgängerzone“, ist Oberbürgermeister Dieter Henle überzeugt. „Hierher lädt man Freunde ebenso wie offizielle Gäste ein, um die Stadt mit allen Sinnen zu genießen!“

Magnet in der Innenstadt

Das Brauhaus Barfüßer bietet eine gutbürgerliche deutsche Küche in gemütlichem Ambiente. Als Herzstück dient die Brauerei mit einem Fünf-Hektoliter-Sudhaus, fünf Ausschanktanks, Malzlager und Schroterei, der Brauereitechnik sowie acht Gär- und Lagertanks. „Unsere Gäste können den Braumeistern direkt im Gastraum über die Schulter schauen. Wir brauen dort bis zu fünf Mal pro Woche – für kurze Wege und absolute Frische“, so Investor Eberhard Riedmüller.

Im Erdgeschoss erwarten ca. 242 Sitzplätze im liebevoll gestalteten, 400 qm großen Gastraum und – zur Kirchgasse gerichtet – eine Terrasse mit 172 Außen-Sitzplätzen die Gäste. Dazu kommen Tagungsräume, Lobby, Empfang und Frühstücksraum. Die vier Obergeschosse bieten zur Kirchgasse gerichtet 30 Wohnungen, in Richtung „Im Schlössle“ 41 Hotelzimmer. Die Wohnungen (von 2,5 Zimmer mit 43 qm bis 3,5 Zimmer mit 96 qm) verfügen über Loggien bzw. einen Grün- oder Gartenanteil zum Innenhof hin und separate Abstellräume. Die Innenhof-Dachterrasse ist 360 qm groß, die Gesamt-Wohnfläche beträgt 1.800 qm.

Die Geschäftsführung liegt bei Riedmüllers Tochter Nina Röhrig und deren Mann Jonas Röhrig, sowie ihr Sohn Noel Schaumburg, der auch Brauer ist. Als Braumeister agiert ihr Sohn Noel Schaumburg. „Unsere Barfüßer Hausbrauereien sind seit vielen Jahren Teil meines Lebens“, so die Geschäftsführerin. „Nun selbst verantwortlich einzusteigen, ist klasse: Ich sehe den „Barfüßer“ als neuen Lebensmittelpunkt in Giengen!“

Zukunftsgerichtetes Gebäude

Ca. 1.750 qm des knapp 2.200 qm großen Grundstücks sind bebaut, das Volumen des mit einem Wärmedämmverbundsystem und einer attraktiven Lochfassade ausgerüsteten Gebäudes beträgt etwa 31.000 Kubikmeter. Es verfügt über eine PV-Anlage, ein klimafreundliches Heizsystem und eine Tiefgarage mit 55 Pkw-Stellplätzen, E-Ladestationen und etwa 40 Fahrradstellplätzen. Die Haustechnik nutzt unter anderem Abwasserwärme.

Eberhard Riedmüller sieht die sich stetig entwickelnde Stadt als Chance für sein Unternehmen: „Wir mögen die agile Politik und die aufgeschlossene Bürgerschaft in Giengen“, so der Investor. Der Gewerbe- und Handelsverein betonte bereits bei Bekanntwerden des Vorhabens die weiter wachsende Aufenthaltsqualität in der Innenstadt. „Das neue Lamm-Areal wird ein ausgezeichneter Frequenzbringer“, so Vorstand Thomas Nock. Zudem entstehe in Verbindung mit dem Projekt ein neues Unternehmen in Giengen, das 50 bis 60 Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit biete.

Ansicht von der Kirchgasse auf das geplante Gebäude "Barfüßer"

Ansicht von der „Kirchgasse"
Visualisierung: Barfüßer Giengen an der Brenz (Quelle: hrbarchitekten, Weißenhorn)

Schritt für Schritt voran

Den ersten Schritt des Vorhabens bildete im Mai 2018 der Beschluss des Gemeinderates über die Schwerpunktsetzung der weiteren Innenstadtentwicklung im Lamm-Areal, konkretisiert im April 2019 durch eine städtebauliche Rahmensetzung für einen Realisierungswettbewerb. Im November 2019 folgte der Zwischenerwerb der Grundstücke im Lamm-Areal durch die Stadt Giengen.

Gemäß den Förderrichtlinien im Sanierungsgebiet beschloss der Gemeinderat im März 2020 die europaweite Ausschreibung des Projekts. Das Verfahren endete im März 2022 mit der Beurkundung des Grundstückskaufvertrags und der Vergabe der Grundstücke des ca. 2.100 qm großen Geländes an die Barfüßer Gastronomie-Betriebs GmbH & Co. KG. Im April 2021 erfolgte der Aufstellungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Sondergebiet Lamm-Areal“. Anlässlich dieses Beschlusses stellte Eberhard Riedmüller das Vorhaben im Gremium öffentlich vor.

Im September 2021 fasste der Gemeinderat den Billigungs- und Auslegungsbeschluss für den Entwurf des Bebauungsplans. Nach der Beurkundung des notariellen Kaufvertrags ebnen die aktuellen Beschlüsse endgültig den Weg zur erfolgreichen Umsetzung. Im April 2022 fasste der Gemeinderat der Stadt Giengen den Abwägungs- und Satzungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Sondergebiet Lamm-Areal“ und vergab den Auftrag für den Abbruch der Bestandsgebäude und die Baureifmachung des Geländes. Mit einer Brutto-Vergabesumme in Höhe von 537.000 Euro investierte die Stadt Giengen erneut mehr als eine halbe Million Euro in eine attraktivere Innenstadt. Der Baubeginn mit Spatenstich erfolgte am 18. August 2023.

Frauen und Männer mit Spaten stehen nebeneinander auf einer Baustelle

Spatenstich für einen Meilenstein in der Giengener Innenstadtentwicklung (von links):
Steffen Heger (Geschäftsführer Lindel Bau GmbH, Hermaringen), Melisa Mujezin (Projektleitung hrbarchitekten Lukas Blaha, Weißenhorn), Jürgen Edel (Vorstand Volksbank Brenztal eG), Stadtrat Martin Unseld (Fraktion Unabhängige & Grüne), Stadtrat Werner Bader (CDU-Wählerblock), Oberbürgermeister Dieter Henle, Marcus Krüger und  Eberhard Riedmüller (beide Geschäftsführer der Barfüßer-Gastronomie GmbH & Co. KG), Noel Schaumburg (Brauer Barfüßer Hausbrauerei Giengen), Jonas und Nina Röhrig (künftige Geschäftsführung Barfüßer Hausbrauerei Giengen), Stadträtin Gaby Streicher (SPD-Fraktion), Dieter Steck (Vorstand Kreissparkasse Heidenheim) und Bürgermeister Alexander Fuchs.

Barfüßer - Beurkundung Kaufvertrag

Gemeinsam für Giengen: Oberbürgermeister Dieter Henle und Investor Eberhard Riedmüller nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrages für das neue Barfüßer-Projekt.

Baustelle "Barfüßer"Aufnahme vom 28.04.2024

Blick auf ein langes neues Gebäude. Vor dem Gebäude stehen unter anderem ein Bagger sowie mehrere Baumaterialien.

Aufnahme vom 23.08.2026

Starke Unterstützung durch das Land

Das Lamm-Areal befindet sich innerhalb des seit 2012 förmlich festgesetzten Sanierungsgebietes „Stadtmitte“. Im Rahmen des Landessanierungsprogramms (LSP) fördert das Land Baden-Württemberg die städtebauliche Erneuerung in Giengen aktiv. Für den Zwischenerwerb der Liegenschaften, die Abbruchmaßnahmen und die Baureifmachung des Geländes stehen im Sanierungsgebiet „Stadtmitte“ Sanierungsmittel des Landes in Höhe von rund 1,8 Mio. Euro zur Verfügung. Ohne diese großzügige Förderung wäre ein Projekt in dieser Größenordnung aus städtischer Sicht nur schwer darstellbar gewesen, zumal sich die Stadt bereits jetzt – in gleichem Maße wie das Land – in die Innenstadtsanierung einbringt.

Ein neues Stück Giengen

„In unserer Zusammenarbeit ist ein vorbildliches, städtebaulich attraktives Konzept entstanden“, resümierte OB Dieter Henle. „Es vereint eine verträgliche Nachverdichtung und ein lebendiges Quartier mit Mischnutzung.“ Die optische Anpassung der Kirchgasse im Sinne einer Flaniermeile in Richtung Stadtkirche mit Stadtbäumen ergänzt das Projekt.

Eberhard Riedmüller betonte zudem – auch in Vertretung des beauftragten Architekturbüros hrbarchitekten in Weißenhorn – die interessanten Perspektiven für die örtliche Bauwirtschaft. Wichtig sei auch die Harmonie in der städtischen Gesamtentwicklung: „Mit dem Projekt unterstützen wir auch die Investoren im hoch attraktiven Gewerbegebiet GIP A7 an der Autobahn: durch ein perfekt passendes Programm in Sachen Gastronomie, Hotellerie und Tagungen.“ Der Rathauschef bescheinigt dem neuen Lamm-Areal viel Potenzial, Identität zu stiften: „Wir sind stolz auf dieses neue Stück Giengen!“

Giengener Hallenbad eröffnet

„Wir haben wieder ein tolles Bad!“ Die Schüler*innen bei der Einweihung des neuen Giengener Hallenbades waren begeistert! Rektor Markus Kuhn freute sich, dass die Stadt in die Schwimmausbildung der Kinder und Jugendlichen investiert. Anders könne man dem Phänomen des Nicht-Schwimmen-Könnens nicht entgegenwirken: „Andere schließen Bäder, wir in Giengen haben wieder ein modernes!“

Auch OB Dieter Henle war sehr zufrieden, zumal angesichts einer Umfrage, bei der 62 Prozent der befragten Kommunen und Landkreise von schlechten Zuständen in Bezug auf die eigenen Bäder sprachen. „Seien wir ehrlich: Unser bisheriges Hallenbad vor Augen, hätten wir ähnlich antworten müssen. Schließen war in Giengen jedoch keine Option. 2018 bot das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ eine einmalige Chance: Die Bundestagsabgeordneten unterstützten den städtischen Antrag, trotz hoher Kosten für die Stadt beschloss der Gemeinderat im Juli 2021 die Hallenbadsanierung.“ Dafür sei er sehr dankbar, so Henle.

Das Ergebnis überzeugt: Das in vier Bahnen unterteilte Lehrschwimmbecken misst 10 x 20 Meter – es gibt einen Nichtschwimmer- und einen Schwimmerbereich. Ob Schulschwimmen oder Übungsbetrieb, ob TSG, DLRG-Ortsgruppe, Aqua-Gymnastik, Tauch- oder Schwimmkurse – Giengen ist wieder an Bord! „Das Wasser wird alle 4 Std. umgewälzt“, so Bäderbetriebsleiter Matthias Banzhaf und erklärte, wie es über die Überlaufrinne am Beckenrand in einen Behälter fließt, von Umwälzpumpen in Umwälzfilter gedrückt, dort gereinigt und dann ins Becken zurückgeleitet wird. „Die Wasserqualität ist deutlich verbessert. Herr Fechter hat dafür gesorgt, dass ein Edelstahlbecken reinkommt, dafür sind wir dankbar. Es sind ca. 450.000 Liter Wasser drin.“

Der Betriebsleiter Bäder Matthias Banzhaf erklärt „sein“ neues Bad …

Es gibt viel Neues zu bestaunen …

Die Baukosten von 5 Mio. Euro – minus 1,485 Mio. Euro vom Bund – sind stattlich. „Im Hinblick auf das sichere Bewegen im Wasser, die attraktiven Freizeit- und Rettungssportbedingungen ist das Geld aber in jedem Fall gut angelegt“, so Henle. Pfarrer Thomas Völklein segnete die Menschen, „die das Bad nutzen, dabei das Gefühl von Leichtigkeit spüren, Freude an der Bewegung und Lebensqualität haben.“ Er hob auch Menschen mit Behinderung und chronisch Kranke hervor, zudem die Mitarbeitenden, „die dafür sorgen, dass hier Sicherheit herrscht.“

Freitags und samstags kann privat geschwommen werden, bei 30°C, ansonsten bei 28°C. „Also Wohlfühlatmosphäre“, meinte der Oberbürgermeister. LED-Beleuchtung und Technik sorgen für Helligkeit im Bad und Stromeinsparungen im Unterhalt. Die Flure sind weitläufiger, es gibt mehr Föne als früher. Durch die Attraktivität werden mehr Badegäste erwartet. DLRG-Ortsgruppenvorstand Ulrich Carle meinte: „Einfach klasse – ein großes Dankeschön an die Stadt!“


Großer Bahnhof fürs Hallenbad ... Beim Durchtrennen des blauen Bandes halfen (von links) Armin Fechter (technischer Werkleiter Eigenbetrieb Gebäudemanagement, Gaby Häußler (Mitglied des TSG-Vorstandes), Oberstudienrat Markus Kuhn (Geschäftsführender Schulleiter), Pfarrer Thomas Völklein, Stadträtin Gaby Streicher, Stadträtin Nicole Arndt (Geschäftsführende Schulleiterin), Ulrich Carle (Vorsitzender DLRG-Ortsgruppe Giengen) und OB Dieter Henle.

Spatenstich für Pavillon 6 der Giengener Bühlschule

Am Mittwoch, den 12. März 2025, fand der festliche Spatenstich für den Pavillon 6 der Giengener Bühlschule statt. Die Schule hatte den Tag aufwendig vorbereitet, Schülerinnen und Schüler hatten dekoriert, für die Technik gesorgt und trugen Musikstücke bei. Der „Pavillon“ ist als ausgewachsenes, 6,6 Millionen Euro teures Schulgebäude geplant. OB Dieter Henle bedankte sich beim Land Baden-Württemberg für die zugesagte finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 660.000 Euro aus dem Ausgleichstock bzw. dem Investitionsprogramm Ganztagsausbau. Weitere 1,675 Millionen Euro aus der Schulbauförderung sind beantragt: „Wenn alles gut läuft, bleiben noch rund vier Millionen Euro Kosten für die Stadt – nicht gerade eine Kleinigkeit, aber wir kriegen das hin!“

Rektorin Arndt bedankte sich bei Architekt Kock für die unkomplizierte Zusammenarbeit, bei der Stadt Giengen für den mit viel Vorfreude verbundenen Neubau, bei ihrem Team für die Vorbereitungen des Festaktes und bei den Schülerinnen und Schülern für Ihre musikalischen Beiträge. Womöglich könne sie vor ihrem Ruhestand sogar noch das große Eröffnungsfest für den Pavillon 5 planen: „Wir haben darüber viel gewitzelt, aber es sieht gut aus.“

Pfarrer Dr. Kummer zitierte aus Luthers Brandbrief: „Gott wird keine Wunder tun, solange man der Sache durch die Güter, die er gegeben hat, Herr werden kann.“ Luther habe unter anderem die Ratsherren in die Pflicht genommen, damit sie ihrer Aufgabe nachkämen und für die Erziehung der Menschen und Nutzung der Ressourcen sorgten. In Giengen sähe es gut aus, so Kummer: „Wir sehen, unser Oberbürgermeister hat’s in die Hand genommen: ganz nach dem Ansinnen von Luther!“ Nach einem Gebet, in dem die Pfarrer Dr. Kummer und Michaelis um den Segen für die Schulgemeinschaft baten, segneten sie das Bauprojekt, dazu alle, die daran beteiligt sind und diejenigen, die später im neuen Bau arbeiten und lernen.

Architekt Kock verwies in seiner Ansprache auf den ersten Spatenstich im Jahr 113 vor Christus im alten China – mit dem Ziel, die Erde aufzubrechen. 1965 habe der Spatenstich für die Pavillons eins bis vier der Bühlschule stattgefunden ... „Nun, 60 Jahre später, erfolgt der zur Realisierung des Pavillons 6.“ Das Gebäude, 23 x 23 Meter lang bzw. breit und rund neun Meter hoch, entsteht in Betonbauweise. Multifunktionale Marktplätze erschließen die sechs Klassenräume, je zwei Differenzierungs- und Lehrervorbereitungsräume kommen hinzu. „Auf dem Dach wird eine PV-Anlage zur Eigenstromversorgung mit rund 35 kWp installiert“, so der Architekt. „Es wird, dem Nachhaltigkeitskonzept der Stadt Giengen folgend, als Gründach ausgebildet. Die Begrünung dient als Regenspeicher und zur Temperaturreduzierung im Sommer.“

Das Gebäude als erste große Maßnahme der Giengener Schulsanierungsplanung führt hin zu einem gemeinsamen Campus für Grundschule und Sekundarstufe sowie der Integration der Jakob-Herbrandt-Schule plus Hort. Auch Fach- und Werkräume sowie die Mensa sollen gemeinsam genutzt werden: „Damit schaffen wir die Voraussetzungen für gelebte Inklusion“, so Henle. Das Ende der Veranstaltung bildete der Spatenstich an sich – allerdings nicht zum Aufbrechen des Erdreichs, sondern symbolisch mit eigens aufgeschüttetem Sand.

„Fünf, vier, drei, zwei, eins ... und los“ hieß es beim gemeinsamen Spatenstich für Pavillon 6 der Giengener Bühlschule (von links): Pfarrer Mathias Michaelis, Pfarrer Dr. Joachim Kummer, Fraktionsvorsitzende Alexandra Carle (Unabhängige und Grüne), Schulleiterin Nicole Arndt, Fraktionsvorsitzende Gaby Streicher (SPD), Architekt Uwe Kock, Oberbürgermeister Dieter Henle, stellvertretender Schulamtsleiter Sven Bayer (Staatliches Schulamt Göppingen), Stadträtin Elisabeth Diemer-Bosch (CDU-Wählerblockfraktion), Bürgermeister Alexander Fuchs und Diplom-Ingenieur Jörg Hetzel.

Luftaufnahme einer Schule mit mehreren Gebäuden.

An der Bühlschule soll der bisherige Pavillon 5 (rechts unten im Bild) abgebrochen werden und ein Neubau für rund 11 Millionen Euro plus Erweiterung der Mensa entstehen; derzeit wird der Pavillon 6 (im Bild links oben) für 6,6 Millionen Euro errichtet.
Foto: GEYER-Luftbild

Kindergarten Memminger Wanne mit Stadtteiltreff eingeweiht

Am Mittwoch, den 22. Oktober 2025, um 11 Uhr war es soweit: Architekt, Handwerker, Kinder und Eltern, Kindergartenteams und Vertreter*innen von Gemeinderat und Verwaltung trafen sich zur Einweihung des erweiterten Städtischen Kindergartens Memminger Wanne mit Stadtteiltreff. Die Musik kam von den Kindern und vom Chor Regenbogen aus der Memminger Wanne, das Catering von der Schülerfirma der Bühlschule.

Zeit für eine süße Überraschung: OB Dieter Henle und die „Kindergarten-Bauprofis“

Architekt Uwe Kock schilderte, wie er den ersten Entwurf, ein Langgebäude, „zum Leidwesen meiner Familie im Winterurlaub kurzfristig umgeplant“ habe. Der neue Entwurf überzeugte und dank der Flexibilität aller Beteiligten gelang es, die Planung kurzfristig zu ändern und den Ausgleichstock-Förderantrag pünktlich Ende Januar 2020 zu stellen. Auch danach brachte intelligentes Handeln zahlreiche Vorteile: Die Kinder zogen zweimal um – zunächst in den bereits fertigen Anbau und einen Container, dann wieder zurück. So ließ sich ihr Kindergarten wesentlich effektiver umbauen, insbesondere in Sachen Haustechnik. „Im Sprint wurden die für einen Umzug erforderlichen Maßnahmen abgestimmt, geplant, genehmigt und schlussendlich realisiert“, so Kock. Er nutzte das symbolische Bild helfender, gebender, beruhigender Hände, um das vielfältige Mitwirken am Bau zu dokumentieren und bedankte sich bei allen Beteiligten, auch beim Kindergartenteam unter Leitung von Ariane Eichkorn.

„Was eine Tasse Kaffee und ein freundliches Wort alles ausmachen!“: Architekt Uwe Kock bedankt sich bei Kindergartenleitung Ariane Eichkorn für die Unterstützung der Handwerker.

OB Dieter Henle erinnerte an Pfarrer Frieder Hartmann: „Er hat so viel bewirkt hier in der Memminger Wanne – es wäre schön gewesen, hätte er unsere Eröffnung heute noch erlebt. Gerne möchte ich mich an dieser Stelle bei der seinerzeit eingerichteten Planungsgruppe bedanken, die ein Nutzungskonzept für den Stadtteiltreff erarbeitet hat: Kartenspielen, Jugendarbeit, Chor – ich freue mich, dass wir nun viele Ideen realisieren können.“

Festliche Stimmung: Der Bild Chor Regenbogen trug gleich zweimal zum Gelingen bei.

Hanne Hartmann, Witwe von Pfarrer Hartmann, nahm den Faden der helfenden Hände auf und bezog sich auf den Ursprung des Stadtteiltreffs: einen Informationsabend in einer Zwei-Zimmer-Wohnung mit über 30 Interessierten, um „einen Raum zu schaffen für Begegnung, eine Antwort zu geben auf die Bedarfe der Bevölkerung, die nach und nach hier eingezogen ist.“ Es folgte ein Besuchsdienst, dann ein Treff in einer Wohnung, in der auch Kinder betreut wurden, als es noch keinen Kindergarten gab. Der kam später und bietet nun in der neuen Form zusammen mit dem Stadtteiltreff eine wunderbare Lösung, sogar für eine Kindergartengruppe mehr.

„Zweieinhalb Jahre nach dem Spatenstich und zwei Jahre nach unserem Richtfest stehen wir hier“, kommentierte OB Dieter Henle. „Zeitlich perfekt, auch der geplante Kostenrahmen von 5,7 Mio. Euro wurde eingehalten. Und das Ergebnis ist, finde ich, sehr gelungen!“ Er unterhielt sich mit Kindern übers Bauen. Und natürlich wussten die „Kindergarten-Bauprofis“, die nun alles beobachtet haben, was zum Bauen nötig ist: „Beton, einen Kran, einen Laster, Ziegel und Steine“, meinten sie. Auch ihr Lied handelte davon, dass man Steine braucht, um ein Haus zu bauen.

Jugendreferentin Elke Peterson hob darauf ab, dass die Einweihung neuer Räume ein Anfang sei: „Der Stadtteiltreff und die Kita sollen Orte der Hoffnung und Zukunft sein“, wünschten sie und Pfarrer Mathias Michaelis verbunden mit dem Segensspruch. Der Oberbürgermeister meinte abschließend: „Unser erweiterter Kindergarten Memminger Wanne und der Stadtteiltreff sind eine Investition in dieses Quartier, in Euch und Sie alle, liebe Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Erfüllen Sie die Räume und Außenanlagen mit Leben und Gestaltung!“

Blumen vom Oberbürgermeister: „Vielen Dank für alles, liebe Frau Eichkorn!“

Vielfältig: das Gebiet „Bruckersberg-Ost“ in der Kernstadt

Im Grünen und dennoch stadtnah liegt das Neubaugebiet „Bruckersberg-Ost“, eines der aktuell wichtigsten Stadtentwicklungsprojekte in Giengen an der Brenz. Es schafft Wohnraum für eine breite Zielgruppe.

Die Erschließungsarbeiten laufen seit August 2025 bis Ende 2026. Hier soll ein vielseitiges und gefragtes Wohnareal mit rund 250 bis 300 Wohneinheiten entstehen.

Eine größere Fläche ist als rotes Rechteck gekennzeichnet, dahinter ist eine Bebauung mit einigen Häuserreihen zu sehen.

In attraktiver Lage: Das Baugebiet „Bruckersberg-Ost“, rot eingerahmt, vor Beginn der Erschließungsarbeiten.

Wohnraum für unterschiedliche Wohnformen und Generationen
„Das Projekt „Bruckersberg-Ost“ ist das Herzstück der aktuellen Giengener Wohnbauoffensive“, kommentiert Oberbürgermeister Dieter Henle. „Mit Einzel- und Doppelhäusern, Tiny-/Kleinsthäusern und Geschosswohnungsbau ermöglicht es die Umsetzung individueller Vorstellungen und bietet damit ein lebendiges Umfeld.“

Ein rund 8.000 qm großes Quartier im Gebiet „Bruckersberg-Ost“ befindet sich im Eigentum der Kreisbaugesellschaft Heidenheim. Sie baut dort Eigentums- und Mietwohnungen, zur Hälfte öffentlich gefördert und damit preisgünstiger. Zudem realisiert die Kreisbaugesellschaft auf einer Fläche von 2.500 qm Reihen- und Kettenhäuser. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an info(at)kreisbau.de.

Kinderbetreuung im Fokus
Ein besonderes Highlight für junge Familien ist der Neubau eines Kindergartens in städtischer Trägerschaft direkt im Quartier mit rund 80 Plätzen. Die Eröffnung ist für April 2027 vorgesehen.

Vermarktung
Die Vermarktung erfolgt über das Portal Baupilot. Die verfügbaren Grundstücke, zugehörigen Preise und weitere wesentliche Informationen sind dort abrufbar. Registrierte Bauplatzinteressenten haben wir bereits per E-Mail informiert, eine Neu-Registrierung ist jederzeit möglich.

Beliebt: Wohnen am „Schlossblick“ in Burgberg

Ein neues Stück Giengen
Ein neues Stück Giengen soll es werden, das Baugebiet „Schlossblick“ in Burgberg. „Unsere Teilorte sind uns wichtig, der gezielte Ausbau attraktiven Wohnraums und der zugehörigen Infrastruktur zählt zu unserer Wachstumsstrategie“, erläutert Oberbürgermeister Dieter Henle. Die Attraktivität Burgbergs belegen auch die gestiegenen Anmeldezahlen an der Grundschule – sie leistet hervorragende Bildungsarbeit und einen wertvollen Beitrag zur Ortsentwicklung.

Für private Bauherrenfamilien
Das Wohngebiet „Schlossblick“ besteht aus zwei Bauabschnitten. 2021 gab es 5 Bauplätze auf Grundlage des damaligen Bebauungsplans, die alle verkauft und bereits bebaut sind.

In Bauabschnitt zwei sieht der neue Bebauungsplan „Schlossblick“ für Privatleute insgesamt 14 Bauplätze zur Bebauung mit Einfamilien- und Doppelhäusern sowie 3 Bauplätze zur Bebauung mit Tiny-/Kleinsthäusern vor. Die 3 Bauplätze für Tiny-/Kleinsthäuser und 12 der 14 Bauplätze zur Bebauung mit Einfamilien- und Doppelhäusern sind vermarktet und zum Teil schon bebaut. „Die hohe Nachfrage ist sehr erfreulich und weist Burgberg als attraktiven Wohnstandort mit hoher Lebensqualität aus“, so Henle.

Die Bewerbung um freie Bauplätze läuft über das Portal Baupilot.

Mehrfamilienobjekte
Zum Gebiet zählen zudem 3 Grundstücksquartiere für Investoren zur Bebauung mit Mehrfamilienhäusern und Reihen-/Kettenhäusern. Auf ca. 2.300 qm realisiert die Firma Lehner Haus GmbH aus Heidenheim zwei 6-Familienhäuser mit barrierearmen Eigentums- und Mietwohnungen in nachhaltiger, energieeffizienter Bauweise. Infos dazu gibt es unter Telefon 07321/9670-0 und www.lehner-haus.de.

Für eines der beiden anderen Quartiere steht auf dem Wunschzettel der Stadt Giengen das Projekt „Betreutes und seniorengerechtes Wohnen“. Hier gab es eine Bürgerbeteiligung, die Suche nach einem geeigneten Investor läuft.

In einem Baugebiet stehen mehrere Häuser.


Klein und fein: das Gebiet „Neue Schule“ in Sachsenhausen

Wohnen im Herzen von Sachsenhausen
Wo früher Generationen von Schülern das Einmaleins lernten, entsteht privater Lebensraum: Die Stadt Giengen gibt den Startschuss für die Erschließung des kleinen Baugebiets „Neue Schule“ mitten im idyllischen Teilort Sachsenhausen. Bis zur Einweihung des Dorfhauses Sachsenhausen diente die „Neue Schule“ der Dorfgemeinschaft als Mehrzweckraum. Danach wurde sie abgebrochen, die Erschließungsarbeiten seit Ende Februar 2026 ebnen nun den Weg für individuelles Wohnen.

Innenentwicklung mit Charme
Das Projekt zwischen der Unterbechinger Straße und der Straße „Im Ebersbach“ ist ein Musterbeispiel für gelungene Innenentwicklung. Das Gelände der ehemaligen Schule bietet Raum für insgesamt sieben attraktive Bauplätze. Mit Grundstücksgrößen zwischen ca. 490 und 570 qm bieten sie ideale Voraussetzungen für variable Wohnkonzepte: Neben klassischen Einfamilienhäusern sind auf dem Areal ausdrücklich auch Tiny-Houses bzw. Kleinsthäuser vorgesehen.

Infrastruktur und Lebensqualität
Die Erschließungsarbeiten werden bis Herbst 2026 abgeschlossen sein, die künftigen Bauherrenfamilien können zeitnah mit ihren Vorhaben beginnen.
Oberbürgermeister Dieter Henle betont die Bedeutung des Projekts für den Teilort:
„Mit dem Baugebiet ‚Neue Schule‘ nutzen wir wertvolle innerörtliche Potenziale und stärken die Vitalität unseres kleinsten Teilortes weiter. Besonders freue ich mich über den attraktiven Mix von Einfamilien- und Tiny House. Das passt gut ins unkonventionelle Sachsenhausen als zukunftsorientiertem Ort für alle Generationen.“

Informationen für Interessenten

Die offizielle Vergabe der Grundstücke erfolgt im Laufe des ersten Halbjahres 2026. Auf www.baupilot.de sind die verfügbaren Plätze, die Bauplatzpreise und alle weiteren wesentlichen Informationen zum Baugebiet „Neue Schule“ abrufbar. Registrierte Bauplatzinteressenten wurden bereits per E-Mail informiert, eine Neu-Registrierung ist jederzeit möglich.

Zusatzinfo: Zunächst vermarkten wir nur fünf Bauplätze. Auf den verbleibenden beiden Flächen befindet sich ein Spielplatz. Sobald er ans Dorfhaus Sachsenhausen verlagert ist, kommen die beiden Plätze in den Verkauf.

Lageplan zum Baugebiet "Neue Schule"

Die Bauplätze 1 bis 7 im Überblick. Die ehemalige „Neue Schule“ (orangefarbene Fläche) ist abgebrochen, die Plätze 6 und 7 werden später vermarktet.

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