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  • Urkunde Fairtrade-Stadt

    Urkunde zur Rezertifizierung 2021

Giengen ist offiziell Fairtrade-Stadt

Giengen als Fairtrade-Stadt rezertifiziert

Der Fairtrade-Gedanke auf kommunaler Ebene zieht immer weitere Kreise; mittlerweile gibt es über 700 Fairtrade-Städte in Deutschland, über 2.000 Fairtrade-Towns in 36 Ländern weltweit. Auch Giengen ist Fairtrade-Stadt und wurde aktuell erneut rezertifiziert. Auszug aus der Urkunde: „Durch ihr Engagement für den fairen Handel nimmt die Stadt Giengen eine Vorreiterrolle ein. Das setzt ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt, indem Giengen dazu beiträgt, dass durch faire Handelsbeziehungen den benachteiligten Produzentengruppen im Süden zu einem verbesserten Einkommen verholfen wird.“

Die Rezertifizierung war Anlass für eine Feierstunde am 28. Juni 2021, zu der Vertreterinnen und Vertreter der Giengener Fairtrade-Steuerungsgruppe ins Rathaus gekommen waren. OB Dieter Henle würdigte ihr Engagement: „Im Namen unserer ganzen Stadtgesellschaft bedanke ich mich herzlich bei der Steuerungsgruppe Fairtrade – bei Ihnen, Frau Elisabeth Steffel, Frau Heike Polifke, Frau Tabea Frau Müller-Heger, Herrn Stefan Heger, Herrn Klaus Schlumpberger, Frau Ute Sißecker, Herrn Ulrich Carle. Sie und die weiteren Mitglieder unserer Steuerungsgruppe „Fairtrade“ unterfüttern das Thema mit Ideen und Aktionen. Sie setzen sich gemeinsam in regelmäßigen Treffen ein, beteiligen Menschen aus Handel, Vereinen, Schulen, Kirchen, Verwaltung und Gesellschaft.“

Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Die Robert-Bosch-Realschule schärft als Fairtrade-Schule das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen für den fairen Gedanken. In ähnlicher Weise wirken die DLRG-Ortsgruppe und der Pfadfinderstamm St. Michael. Eine wichtige Funktion erfüllen auch die beiden Kirchengemeinden, die Adressaten aller Altersgruppen erreichen.  Die Serie „Giengen is(s)t und trinkt fair" in den Giengener Stadtnachrichten präsentiert das Thema, die Aktion „Faires Parken“ der Heidenheimer Zeitung ebenso. In der Stadtverwaltung gibt’s fairen Kaffee, Saft, Zucker, auch der Poststempel der Stadt Giengen ist ein Stück Öffentlichkeitsarbeit im Sinne des fairen Gedanken. Abschließender Kommentar des Oberbürgermeisters: „Machen Sie weiter so!“

Info:
1992 startete der TransFair e. V. in Köln mit dem Ziel, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und durch fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Giengen wurde 2013 die 144. Fairtrade-Stadt in Deutschland.