Notfallversorgung in Giengen

Ein Vorrat für vorübergehende Versorgungsengpässe macht Sinn: ungekühlt haltbare Lebensmittel für etwa zehn Tage, ein batteriebetriebenes Radio, Kerzen, batteriebetriebene Taschenlampen, ein Wasservorrat. Zwar seien Blackouts  – also langfristige Stromausfälle, die irgendwann auch (Mobil-)Telefone lahmlegen – oder Gasmangellagen durch den Ausfall der Gasversorgung unwahrscheinlich, betonte Bürgermeister Alexander Fuchs. „Dennoch sind wir vorbereitet: Unser Krisenstab Gasversorgung trifft sich regelmäßig, um jederzeit nahtlos reagieren zu können. Und wir beziehen die Bürgerinnen und Bürger durch klare Informationen ein. Jede*r soll wissen, wohin sie bzw. er sich wenden kann und so vorbereitet sein, dass wir in Giengen auch eine solche Lage ohne größere Probleme gemeinsam schultern.“

Stand Dezember 2022 bedeutet das:

  • Die Stadt plant die Einrichtung der Walter-Schmid-Halle als zentralen Notfalltreffpunkt in Giengen. Er wird über ein Notstromaggregat verfügen und kann beheizt werden. Im Notfalltreffpunkt erhalten die Bürger*innen bei Fragen, Notlagen oder Unsicherheiten Informationen, zudem dient er als kurzfristige Wärmestube für Menschen, bei denen die Heizung nicht funktioniert. Die Planung von Notfalltreffpunkten für die Teilorte geht die Stadt ab Frühjahr 2023 an, wenn Erfahrungen mit dem Notfalltreffpunkt in Giengen vorliegen.
  • Es wird Notrufmeldepunkte geben: Hier können Bürger*innen in Notsituationen Notrufe absenden oder nach akuter Hilfe im medizinischen oder technischen Bereich fragen. Die Information darüber erfolgt, sobald sie eingerichtet sind. Als Notrufmeldepunkte in Giengen sind die Feuerwehr Giengen und das Polizeirevier Giengen geplant, in den Teilorten werden es die Feuerwehrhäuser in Burgberg, Hohenmemmingen, Hürben und Sachsenhausen sein.
  • Notstromaggregate sind bestellt. Sie stellen die Wasserversorgung beim Stromausfall sicher.
  • Über die weiteren Vorbereitungen informiert die Stadt regelmäßig in den Giengener Stadtnachrichten und auf der Homepage.

„Wir möchten mit dieser Mitteilung weder Sorge noch eine Anfrageflut auslösen“, so OB Dieter Henle. „Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, in die wir die Bürgerinnen und Bürger einbeziehen. Aktuell geht es darum, sich den genannten Vorrat zuzulegen, ihn immer wieder zu verbrauchen und zu ersetzen, damit die Lebensmittel bei einem tatsächlichen Bedarf nicht verfallen sind. Eine solche Vorratshaltung ist normal und wird seit Jahren empfohlen.“

Nachstehend stehen Ihnen die oben genannten Informationen auch in anderen Sprachen zur Verfügung. Klicken Sie hierzu bitte auf die jeweilige Landesfahne:

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