Aktuelle Meldung

Erfahrungsaustausch im Giengener Rathaus


Vor Kurzem trafen sich die Oberbürgermeister der beiden Großen Kreisstädte im Landkreis Heidenheim zum Erfahrungsaustausch in Giengen. Der Heidenheimer OB Michael Salomo (links im Bild) zeigte viel Interesse an den Giengener Themen – die Parallelen in den Nachbarstädten sind augenfällig. Beide haben die Innenstadtbelebung auf ihrer Agenda, beide erhalten entsprechende Förderungen vom Land. Während Giengen, wie berichtet, insgesamt 1,2 Mio. Euro für die Sanierung der Stadtmitte und 1,4 Mio. Euro für Maßnahmen im neuen Sanierungsgebiet „Burgwiesen“ bekommt, sind es in Heidenheim 2,5 Mio. Euro für die Innenstadt (Erneuerung öffentlicher Einrichtungen, private Modernisierungen und Verbesserungen im öffentlichen Raum) sowie 800.000 Euro für die Oststadt. „Der enge Schulterschluss des Landes mit unseren Städten ist sehr erfreulich“, kommentierte OB Dieter Henle.

Beide erörterten zudem Themen ihrer Zusammenarbeit in der Offensive „Zukunft Ostwürttemberg“. Die Städte sind gründungsfreundliche Kommunen, planen Innovationen im Bereich „Smart City“ und setzen sich gemeinsam für den Ausbau der Brenzbahn ein. „Wir brauchen die bessere ÖPNV-Anbindung als Ergänzung zu unserer verkehrsgünstigen Lage an der A7“, sind sie sich einig. Aktuell geht es zudem um das wichtige Thema Wohnraum. Erst im März zählten Henle und Salomo zu den Unterzeichnenden der Initiative „Wohnraum jetzt!“ Der Giengener Rathauschef berichtete von ersten Umsetzungsschritten in Giengen: Dazu zählen eine Umfrage bei Unternehmen zum Thema Mitarbeiterwohnen und anstehende Maßnahmen zur Stärkung auch des sozialen Wohnbaus.

Zur interkommunalen Zusammenarbeit kommt die im landkreisweiten gemeinsamen Gutachterausschuss. Auch in den Bereichen Stadtplanung und Tourismus wäre sie weiter vorstellbar: „Ich kann mir zum Beispiel eine Beteiligung an der Messe ‚Giengen blüht auf‘ im Jahr 2025 durchaus vorstellen“, erklärte Salomo.

OB Michael Salomo und OB Dieter Henle