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Giengen ist Modellkommune im Projekt „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“


Der verantwortungsvolle Umgang mit kommunalen Flächen trägt zu einer möglichst positiven Entwicklung der Umweltbedingungen bei. Als wesentliche Pfeiler der Strategie gelten verantwortungsvoller Flächengebrauch, Nachverdichtung und Bestandsaktivierung.

Ein vom Land Baden-Württemberg gefördertes Projekt liefert dafür künftig relevante Erkenntnisse. Basierend auf dem bewährten RaumPLUS-Konzept betrachten Kommunen ihre Flächenentwicklung dabei mit Hilfe eines spezifischen Instrumentariums. Die Erkenntnisse helfen ihnen selbst und dem Regionalverband Ostwürttemberg in der Formulierung von Strategien und Vorgaben. Von den insgesamt 19 am Projekt interessierten Kommunen in der Region steigen sieben als Modellkommunen aktiv ins Projekt ein: Neben Aalen und Giengen an der Brenz zählen dazu Dischingen, Ellenberg, Eschach, Sontheim und Unterschneidheim.

„Unser Flächenentwickler hat in Zusammenarbeit mit der Stadtgesellschaft bereits zahlreiche Fortschritte initiiert“, erläuterte der Giengener OB Dieter Henle. Die zunächst vom Land befristet angelegte Stelle laufe in Giengen daher in kommunaler Verantwortung weiter. „Nun sind wir gespannt, inwieweit sich aus den individuellen Daten der Modellkommunen allgemeingültige Vorgaben formulieren lassen!“