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Erneut zwei LEADER-Projekte und 18 Kleinprojekte beschlossen


Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg stellte im Juli 2021 jeder LEADER-Aktionsgruppe in Baden-Württemberg kurzfristig weitere 550.000 Euro EU-Mittel zur Verfügung. Im letzten Aufruf vom 2. Dezember 2021 wurden 340.000 EUR LEADER-Mittel ausgelobt sowie 200.000 EUR aus dem sog. Regionalbudget. Die Projekte verteilen sich wie folgt:

LEADER:
Die Stadt Herbrechtingen plant ein Mehrgenerationenprojekt mit Skaterpark. Damit soll unter anderem Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, sich zu treffen und motorische Fähigkeiten zu entwickeln. Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Jugendgruppen konzipiert.

Die Gemeinde Weidenstetten im Alb-Donau-Kreis will ein Freizeitzentrum errichten. Zentral geht es dabei um eine sogenannte Pumptrack-Anlage, die als zentraler Treffpunkt für Jugendliche und zur Aufwertung der touristischen Möglichkeiten dienen soll. Zudem dient dieser Pumptrack zur Steigerung der Attraktivität der Gemeinde.

Regionalbudget:
Die IG Kaltenburg e.V. plant den Einbau von Fenstergittern für das Jagdhaus. Dies dient unter anderem zur Absicherung von Besucherinnen und Besucher und zur Verbesserung der Infrastruktur. Damit kann das Jagdhaus für Veranstaltungen genutzt werden.

Die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Asselfingen, Öllingen, Setzingen-Nerenstetten will Musikinstrumente beschaffen. Durch weitere Instrumente kann die Förderung der Jungbläser fortgesetzt werden, während ältere Jugendliche in den Hauptchor integriert werden. Damit kann der Nachwuchs selbst ausgebildet werden.

Familie Kümmerle aus Gerstetten erhält einen Zuschuss für die Schaffung eines geschotterten Park-platzes auf der Domäne Falkenstein. Damit wird die Parkplatzsituation verbessert und die touristischen Besuchsmöglichkeiten der Domäne und des Eselsburger Tals werden aufgewertet.

Der Höhlen- und Heimatverein Giengen-Hürben 2002 e.V. möchte die 15 Jahre alte Medienstation technisch und inhaltlich rund um den Themenbereich „Karst“ sinnvoll erlebbar machen, um weitere Besucherinnen und Besucher aller Altersklassen anzusprechen.

In Lonsee möchte die Familie Görlich ein E-Bike mit Anhänger beschaffen. Damit kann im Umkreis von circa 50 Kilometern die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln erweitert werden und im Schwerpunkt in Lonsee sowie der näheren Umgebung die bestellten Biokisten ausgeliefert werden.

Die Gemeinde Langenau möchte mehrere Wanderwege als Genusswander-Tour ausschildern. Dabei geht es auch um die Stärkung des Bewußtseins für die Pflanzen, Insekten und Tiere. Informationstafeln sollen informieren und sensibilisieren.

Die Gemeinde Nattheim möchte für das Gelände Wiesenteich drei Fitnessgeräte beschaffen und installieren. Das frei zugängliche Gelände kann umfassend genutzt werden.

Der Musikverein Großkuchen e.V. beabsichtigt die Beschaffung von vier Musikinstrumenten, um Grundschülerinnen und Grundschülern im Rahmen einer Bläserklasse für Musik zu interessieren und weiteren Nachwuchs zu gewinnen.

Der Musikverein Langenau will die Vielfalt am Musizieren erweitern und plant die Beschaffung eines Gong-Sets. Dies dient zur Erweiterung der Jugendkapelle und zur Ausweitung des Musikangebotes.

Familie Preißing aus Altheim beabsichtigt, das Dach der Veranstaltungshalle zu renovieren, da es undicht ist. Durch die Renovierung kann die Halle weiterhin für Veranstaltungen genutzt werden. Die Renovierung spart zusätzlich auch Energiekosten ein.

Der Kulturverein Königsbronn plant nun, eine der noch sichtbaren Tagebaugruben freizulegen. Weiter soll eine „Brunnengrube“ bis zu circa vier Metern ausgehoben und eine hölzerne Förderanlage mit Welle, Kurbel und Balkenseil nachgebaut werden. Vorhandene Restgleisstücke sowie eine Weiche und eine Lore werden instandgesetzt und ausgestellt. Zur Geschichte der Urbrenz, der Lehmgruben und des Unglücks im Jahr 1844 sollen Infotafeln aufgestellt werden.

Die Stadt Langenau möchte eine BioTour etablieren. Diese beinhaltet eine Verbindung der Ortsteile Albeck, Göttingen und Hörvelsingen mit der Kernstadt Langenau. Die Tour ist mit mehreren Radwegen vernetzt. Infoschilder, Bildungstafeln und Rastmöglichkeiten runden das Projekt ab.

Folgende Projektträger wollen einen Warenverkaufsautomaten beschaffen, um eigene, regionale Produkte wie Eier, Wurst und Geflügel zeitunabhängig, gekühlt und zur Sicherung der Grundversorgung anbieten zu können:
- Familie Wagner aus Langenau
- Familie Holz aus Irmannsweiler
- Familie Steeb aus Ettlenschieß
- Familie Hollmann aus Gussenstadt

Einen Eisautomaten planen die folgenden Familien anzuschaffen, um die hofeigene Milch besser zu vermarkten und neue Vertriebswege zu erschließen:
- Familie Haide aus Sonthein für den Standort Langenau
- Familie Preißing aus Altheim/Alb

Die aktuelle LEADER-Förderperiode geht langsam dem Ende zu. Das Fazit fällt sehr positiv aus. Die LAG (LEADER-Aktionsgruppe) Brenzregion hat bereits 2021 das Interesse an einer Neubewerbung bekundet. Derzeit läuft die Bewerbungsphase, um bis ins Jahr 2027 erneut LEADER Förderkulisse zu werden.

Für Rückfragen steht die Geschäftstelle LEADER Brenzregion gerne zur Verfügung.

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