Veranstaltung

Teresa von Avila - eine sympathische Reformerin

Do, 8. März 2018
09:30-11:00 Uhr

Mit Guido Kilian
Beschreibung
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Beschreibung
»Eine große, eine einmalige und doch so menschliche und anziehende Persönlichkeit«, nannte sie Papst Paul VI., als er ihr 1970 als erster Frau den Titel »Lehrerin der Kirche« zuerkannte. Die Inquisition verfolgte sie, weil sie entgegen der Tradition einen persönlichen Umgang mit Gott pflegte. Sie redete mit ihm wie mit einem Freund. Sie verstieß damit auch gegen die damalige
Auffassung von der geistigen und spirituellen Minderwertigkeit der Frau. Obwohl geistliche Schriften in der Volkssprache verboten waren, verfasste Teresa in mehreren Büchern bildgewaltig und schlagfertig ihre inneren Erfahrungen. Diese Texte zählen heute zur Weltliteratur. Doch Teresa von Ávila war nicht nur die größte Mystikerin des Christentums, sondern vor allem auch eine bodenständige Frau mit großer Tatkraft. Sie unternahm Reisen in ganz Spanien und gründete zahlreiche Klöster, die zugleich Schutzräume waren, in denen Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft nach ihren eigenen Vorstellungen leben konnten. Ihre Mitschwestern rief sie dazu auf, sich keine Angst einjagen zu lassen. Sie sollten zeigen, »was in ihnen steckt«, damit sie »die Männer in Erstaunen versetzen«. Der Barockbaumeister Gian Lorenzo Bernini hielt in der weltbekannten
Marmorstatue die „Verzückung der Heiligen Theresa” fest. Auch in der anglikanischen und in der evangelischen Kirche ist ihr ein Gedenktag gewidmet.
Veranstaltungsort
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Veranstaltungsort
Zimmer 4
Kosten
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Kosten
Die Teilnahme beträgt 6,20 Euro pro Person.
Hinweise
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Hinweise
Bei einer Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 01.03.18 bei der Volkshochschule Giengen (Telefon 07322 7758) erforderlich.

Veranstalter
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