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Am nördlichen Ortsausgang von Burgberg präsentiert sich das Gebiet rund um den Stettberg und die durch den "hinteren See" schlängelnde Hürbe als traumhafte Naturlandschaft. Diese ist geradezu geschaffen um hier vieles zu entdecken wie z. B. die Lonemündung unterhalb der Kaltenburg in die Hürbe, der hochragende am Jakobswegle liegende Kagstein, das "steinerne Brückle", ebenso der faszinierende Reichtum an Fauna und Flora. Unübersehbar auch die Spuren der Biberfamilie.
Wer diese reizvolle und verträumte Landschaft erwandern möchte oder nur die Ruhe beim Spaziergang sucht, den lädt seit Juni 2011 eine neu gestaltete Naherholungs- und Freizeitanlage am Fuße des Stettberges zum Verweilen und Entspannen ein. Der Liebreiz dieser sich malerisch an die Sonnenseite von Burgberg schmiegenden Einrichtung hat mittlerweile schon viele zum Herkommen inspiriert. Angesichts der Nähe zur Charlottenhöhle, zum Hohlenstein und zur Vogelherdhöhle, ist dieser Abschnitt der Schwäbischen Alb eine wahre Augenweide und bei Ausflüglern, Wanderern wie Radfahrern gleichermaßen beliebt.
Das von der Stadt Giengen unterstützte Projekt, ganz nahe bei der Mariengrotte in Burgberg gelegen, ist dem ehrenamtlichen Engagement von Naturschutzwart Jakob Wimmer und den Mitgliedern der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins sowie der Dorfgemeinschaft Burgberg e.V. zu verdanken. Durch Mittel aus dem LEADER-Förderprogramm der europäischen Union, unterstützt von vielen Geld- und Sachspendern und durch Leistungen der Stadt Giengen wurde dieses Gemeinschaftswerk nach einer etwa zweijährigen Planungs- und Bauzeit erfolgreich in die Tat umgesetzt.
Text und Fotos: Lothar Danzer
Hier finden Sie den Flyer des Naherholung- und Landschaftsschutz-Projekt an der Hürbe.